KFV-Rosenheim
  Atemschutzausbildung im KBI-Bereich Chiemsee-Simssee im November 2014



Die Anforderungen an die Feuerwehren und die vielen verschiedenen Aufgabengebiete steigen ständig.

Vor einigen Jahren stand die Brandschutzwoche unter dem Titel „Die Feuerwehr- Mädchen für alles“ und vor kurzen war das neue Motto „Im Katastrophenschutz die Nr.1 - Ihre Feuerwehr“. Aber bei diesen vielfältigen Aufgaben dürfen wir den Blick auf eine unserer Hauptaufgaben nicht übersehen. Auch wenn die Einsatzzahlen bei vielen Feuerwehren in diesen Bereich sinken, durch die vielen Auflagen im Vorbeugenden Brandschutz ist und bleibt eine wichtige Hauptaufgabe die Brandbekämpfung.

Für diese Aufgabe benötigt die Feuerwehr unter anderem Atemschutzgeräteträger. Diese sind mit einem umluftunabhängigen Atemschutzgerät ausgerüstet und können somit in Räume eindringen die von Luftmangel, Giftstoffen und Rauch gefüllt sind.

Damit diese schwierigen Aufgaben erfüllt werden können, muss dieser Personenkreis eine aufwendige Gesundheitsuntersuchung auf sich nehmen die alle drei Jahre aktualisiert werden muss. Sind diese Voraussetzungen geschaffen müssen auch verschiedene Feuerwehrausbildungen vorgelegt werden, bevor die Zulassung zum Atemschutzgeräteträgerlehrgang erfolgen kann.

Im November 2014 nahmen an der Atemschutzausbildung des KBI-Bereichs „Chiemsee-Simssee“ über 30 Teilnehmer/innen teil. Insgesamt dauerte die Ausbildung acht Abende.

 


An den ersten drei Abenden wurden Sie von den Atemschutzfachausbildern Stangl Wolfgang, Witt Samuel, Hof Christian, Witt Daniel in den Theorieteil für die Praxis vorbereitet.

An den darauf folgenden Abenden wurden die praktischen Grundtätigkeiten gelehrt. Damit die Tätigkeiten für die Praxis noch realistischer dargestellt werden konnten, wurde die Atemschutzübungsanlage in Prien besucht. An einem weiteren Abend konnten in Frasdorf und Prutting jeweils ein Gebäude verraucht werden und die Teilnehmer/innen mussten unter erschwerten Bedingungen eine Menschenrettung und Brandbekämpfung durchführen. Mit diesen Übungsmöglichkeiten können die Lehrgangsteilnehmer/innen auf Ihre zukünftigen verantwortungsvollen Aufgaben vorbereitet werden.

Nach einer Abschlussprüfung, die von der Kreisbrandinspektion Rosenheim (KBI Franz Hochhäuser, KBM Manfred Gierlinger, KBM Hermann Kratz, KBM Rainer Tippl) abgenommen wurde, erhielten die Teilnehmer ihre Zeugnisse.

Wir wünschen allen Teilnehmer/innen alles Gute, viele Übungen, wenig Einsätze und allzeit gute Rückkehr von ihren Einsätzen.




Bericht und Fotos: Christian Hof



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